Mit Mehrweg durch die Pandemie

Ein zweiter schwerer Schlag für Deutschlands Gastronomie:

der “Lockdown Light”, wie ihn die Bundeskanzlerin nannte. Ganz so leicht ist der aber gar nicht: das Land wird wieder heruntergefahren, die meisten Lokale und Cafés müssen für ihre Gäste schließen. Viele fühlen sich unverstanden, haben umfassende Hygienekonzepte entwickelt und die Kontaktverfolgung ernst genommen. Nun klopft doch die Angst der Existenzbedrohung mit zunehmender Wucht wieder an die Lokaltüren. 

Gerade in dieser schwierigen Situation liegt es uns sehr am Herzen, unsere Gastropartner nach bester Kraft zu unterstützen. Da die Abholung und Lieferung von Speisen und Getränken trotz der neuen Maßnahmen im November erlaubt bleiben soll, haben wir uns eine besondere Aktion überlegt: Für die gesamte Zeit des Lockdowns verzichten wir komplett auf die Ausleihgebühren für unser Geschirr, sodass jeder Gastronom und jede Gastronomin Relevo vollkommen kostenlos nutzen kann. 

#SupportYourLocal

Wir müssen zusammenhalten! Gerade das hat uns diese Pandemie deutlich gezeigt. Und die Gastronomie braucht jetzt unsere & Eure Unterstützung! Nutzt die To-Go Angebote von Restaurants und Cafés in Eurer Nachbarschaft, ohne der Umwelt dabei durch Einwegmüll zu schaden – einfach bei der nächsten Bestellung Relevo nutzen und mit jeder Ausleihe Eure Locals unterstützen und der Natur eine Last abnehmen! 

Wie genau Ihr durch die Nutzung von Relevo die Gastronomie unterstützt? Ganz einfach: da wir unseren Partnerrestaurants die Ausleihgebühren erlassen, können sie mit jeder ausgeliehenen Relevo Verpackungskosten einsparen, die im Falle einer gewöhnlichen To-Go-Bestellung im Einweggeschirr anfallen würden – ein doppelter Gewinn also!

Nachhaltig & Unbedenklich
Mit Mehrweg Müll vermeiden

Schon ziemlich früh zeichnete sich in dieser außergewöhnlichen Zeit eine Entwicklung ab: die Abfallmengen stiegen enorm an, gerade in Privathaushalten. Laut dem Grünen Punkt seien seit März 2020 die Verpackungsabfälle in der gelben Tonne um etwa zehn Prozent gestiegen! Besonders beteiligt an dieser Entwicklung ist natürlich das To-Go-Geschäft – doch das muss kein zusätzlicher Treiber der Einwegflut sein! Es ist gerade jetzt ein wichtiger Pfeiler für Gastronomen, um weiterhin Umsätze erzielen zu können – in Kombination mit einem Mehrwegsystem fällt kein zusätzlicher Müll an und niemand muss auf ein leckeres Essen zum Mitnehmen verzichten, das doch manchmal schneller und einfacher ist, als selbst den Kochlöffel zu schwingen. Lasst uns also gemeinsam dafür sorgen, dass die Corona-Krise nicht zur Müllkrise wird! Es liegt jetzt an uns allen, Nachhaltigkeit nicht unter den Teppich zu kehren und auch in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen für die Müllvermeidung zu setzen!

Kein Grund für hygienische Bedenken

An dieser Stelle sei auch noch ein anderer Aspekt genannt: obwohl ein Großteil der deutschen Bevölkerung einen “Quasi-Crashkurs” zum Virologen absolviert hat und bestens Bescheid weiß über Infektionsketten, Keime und Viren, besteht an einigen Stellen noch Unsicherheit. Unsicherheit darüber, ob Mehrweg hygienisch wirklich einwandfrei in der aktuellen Situation genutzt werden kann oder ob nicht doch lieber auf Einwegverpackungen zurückgegriffen werden sollte.

Zum Glück lassen sich hygienische Bedenken in diesem Zusammenhang relativ schnell aus dem Weg räumen. Im Laufe der oft kleinteiligen Produktionsprozesse können gerade Einwegverpackungen mit Krankheitserregern belastet sein. Der Unterschied zu Mehrweglösungen ist allerdings, dass Einwegverpackungen nicht vor jeder Verwendung gewissenhaft gereinigt werden müssen. Zudem werden für die Reinigung von Mehrwegverpackungen häufig gewerbliche Geschirrspüler genutzt – diese reinigen mit höherer Temperatur und oft länger als bei privater Nutzung. Doch selbst im eigenen Heim reichen Seife und heißes Wasser aus, um Krankheitserregern den Garaus zu machen. Es ist also absolut unbedenklich und mehr noch im Sinne von verantwortungsbewusstem Handeln viel besser, auf Mehrweg zurück zu greifen. 

So sieht das auch Thomas Fischer, Leiter für Kreislaufwirtschaft bei der Deutschen Umwelthilfe: „Mehrwegbecher und –Essensboxen aufgrund hygienischer Bedenken während der Corona-Pandemie pauschal abzulehnen, ist nicht nachvollziehbar. Gastronomen können bepfandete Mehrwegbecher und -Boxen vom Verbraucher zurücknehmen und in industriellen Spülmaschinen hygienisch einwandfrei reinigen. Der erneuten Verwendung dieser Mehrwegbehältnisse steht nichts im Weg“.

Bedenken ausgeräumt? Prima! Dann mach jetzt neben dem Mund-Nasen-Schutz auch Relevo zu Deinem neuen Wegbegleiter und unterstütze die Gastronomie Deiner Nachbarschaft!

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